WIN-Kolleg

Das WIN-Kolleg ist in WIN-Teilprogramme mit einer Laufzeit von in der Regel fünf Jahren unterteilt, die wiederum mehrere wissenschaftliche Projekte umfassen. Diese Projekte werden von den geförderten NachwuchswissenschaftlerInnen selbstständig geleitet.

Die Heidelberger Akademie hat mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg eine bundesweit einmalige Initiative entfaltet, die landesweit den besten Jungforschenden eine Möglichkeit der Förderung bietet: das WIN-Kolleg. Seit dem Jahr 2002 finanziert die Akademie jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern interdisziplinär ausgerichtete Projekte, eröffnet dadurch einen besonderen Freiraum für Forschungen und ermöglicht den Austausch mit Akademiemitgliedern. So trägt die Heidelberger Akademie dazu bei, Baden-Württemberg als Standort für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, als Ausgangspunkt für zukunftsweisende Wissenschaftsprojekte, noch attraktiver zu machen. Die Mitgliedschaft im WIN-Kolleg ist zeitlich begrenzt auf die aktive Beteiligung an einem der laufenden Forschungsthemen.

Seit seiner Gründung wurden sechs Teilprogramme zu unterschiedlichen Schwerpunkten durchgeführt. Die Ausschreibungen für die themenspezifischen Teilprogramme erfolgt in unregelmäßigen Abständen (etwa alle zwei Jahre). Forschende können sich dann mit Projekten zum Ausschreibungsthema bewerben. Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausschließlich in einer frühen wissenschaftlichen Karrierephase nach der Promotion. Die Antragstellenden müssen an einer Forschungsinstitution in Baden-Württemberg arbeiten und dürfen zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht auf eine Lebenszeitprofessur berufen sein.

Aktuell wird im Rahmen des 7. Teilprogramms zum Thema „Wie entscheiden Kollektive?“ geforscht.

Gruppe von Personen
WIN-Kolleg

Wie entscheiden Kollektive?

Diese Frage steht im Zentrum der Projekte des 7. Teilprogramms.