Stabilität und Instabilität von Zuständen
8. Teilprogramm (seit 2021)
Wandel, Wendepunkte und Umbrüche begleiten uns und betreffen fast alle Aspekte des Alltags. Sie betreffen physikalische Abläufe ebenso wie große gesellschaftliche Strömungen. Ein stabiler Zustand reagiert auf Änderungen seiner Eingangsgrößen stetig. Ist der Zustand instabil, dann kommt es zur Emergenz neuer Übergangszustände, welche ihrerseits instabil sind, und schließlich asymptotisch oder aperiodisch in einen neuen stabilen Zustand übergehen. Mitunter ist der neue Zustand periodisch oszillierend oder gar chaotisch.
Das Phänomen des Übergangs von einem stabilen in einen anderen stabilen Zustand ist in vielen Bereichen der Wissenschaft anzutreffen. Es ist daher ein lohnendes Ziel, die Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede dieser Phänomene mithilfe verschiedener wissenschaftlicher Herangehensweisen aufzudecken. Neben der Erforschung spannender Fragen in den jeweiligen Disziplinen werden im WIN-Kolleg auch transdisziplinäre Erkenntnisse zu diesem Thema erarbeitet, wie es in keiner anderen Forschungsförderung geboten wird und insbesondere die Akademie als wissenschaftliche Heimat benötigt.
WIN-Projekte
WIN-Kolleg
Gesundheitliche Stabilität
Physikalische, Physische und Psychische Stabilität in Extremsituationen. Physikalische Modelle zum Verständnis gesundheitlicher Stabilität
WIN-Kolleg
(De-)stabilizing change
Stabilizing and Destabilizing Processes of Change. Insights from Brain and Software Development
WIN-Kolleg
Heterodoxien
Verschwörungstheorien, Alternativmedizin und Parawissenschaft – wirken Heterodoxien individuell stabilisierend in einer instabilen Welt?
