Judäo-französischer Kulturaustausch im Hochmittelalter

Das Akademieprojekt Bibelglossare als verborgene Kulturträger. Judäo-französischer Kulturaustausch im Hochmittelalter startete im Januar 2023. Es wird von der Judaistin Prof. Dr. Hanna Liss (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg) und dem Romanisten Dr. Stephen Dörr geleitet.

Das Projekt ist auf eine Gesamtlaufzeit von 18 Jahren ausgelegt und leistet einen Beitrag zur judäo-französischen Sprach- und Literaturtradition, die in ihrer kulturwissenschaftlichen, linguistischen und theologiegeschichtlichen Bedeutung erstmals und interdisziplinär aufgearbeitet wird. Ziel ist die Edition und Kontextualisierung von hebräisch-französischen Bibelglossaren sowie französischen Glossen in hebräischer Schreibung in der hebräischen Bibel- und Talmud-Kommentarliteratur (tosafot). Dabei wird die Projektarbeit durchgehend in eine digitale Arbeitsumgebung integriert, um die Forschung über das Projekt hinaus nutzbar zu machen.

News
Kooperationen 

Das Projekt unterhält Kooperationen mit den folgenden wissenschaftlichen Personen und Institutionen:

  • ALMA – Wissensnetze in der mittelalterlichen Romania (Heidelberger Akademie der Wissenschaften)
  • Corpus Masoreticum (DFG-Projekt in Heidelberg)
  • Universitätsbibliothek Heidelberg
  • Universitätsrechenzentrum/heiCloud
  • AlHaTorah
  • Doktoratskolleg Universität Bergamo
  • Projekt Manuscripta Italica Allographica (MIA)
  • Prof. Claudio Lagomarsini (Universität Siena)