5. March 2026
Christiane Wiesenfeldt ist neues Akademiemitglied
Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften hat die Musikwissenschaftlerin Christiane Wiesenfeldt zum ordentlichen Mitglied gewählt.
Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt wurde 2005 an der Christian-Albrechts-Universität Kiel mit einer Arbeit zur Cellosonate im 19. Jahrhundert promoviert und habilitierte sich 2011 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit einer Arbeit zur Marienmesse im 16. Jahrhundert. Von 2012 bis 2020 war sie Professorin für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität-Jena (Lehrstuhl des Musikwissenschaftlichen Instituts). Seit 2020 ist sie Lehrstuhlinhaberin für Musikwissenschaft an der Universität Heidelberg. Im Zentrum ihrer Forschungen und Publikationen stehen die Musik, Konfession und Liturgie der Frühen Neuzeit, Musikgeschichte als Rezeptionsgeschichte, musikalische Romantik- und Heimat-Konzepte sowie Phänomene wie der Werkbegriff und die Selbstreflexion in der Musik.
Christiane Wiesenfeldt ist Schriftleiterin der TONKUNST, Ordentliches Mitglied in den Wissenschaftsakademien Erfurt, Leipzig und Heidelberg sowie Mitglied im Editionsbeirat und wissenschaftlichen Beirat der „MGG online“. Seit 2022 leitet sie – neben anderen Forschungsprojekten – das Akademienvorhaben „Leipziger Ausgabe der Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy“ sowie das DFG-Langfristvorhaben „Digitales Liszt Quellen- und Werkverzeichnis“. Seit 2024 ist sie Sprecherin des SFB 1671 Heimat(en).
Weitere Informationen zu Christiane Wiesenfeldt finden Sie hier: Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt - Musikwissenschaftliches Seminar