Karl-Jaspers-Preis

Der Preis wird in der Regel alle drei Jahre für ein herausragendes wissenschaftliches Werk vergeben, das von philosophischem Geist getragen ist. Die wissenschaftliche Bedeutung soll die Grenzen einer geisteswissenschaftlichen oder psychiatrischen Fachdisziplin zugunsten einer interdisziplinären Verständigung überschreiten.

Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.

Karl-Jaspers-Preis
Die Preisstifter

Der Preis wurde aus Anlass des 100. Geburtstags des Heidelberger Philosophen Karl Jaspers im Jahr 1983 von der Stadt Heidelberg (externer Link) und der Universität Heidelberg (externer Link) gestiftet. Seit 2013 beteiligt sich die Heidelberger Akademie der Wissenschaften als Preisstifter an dem Preis.

Die Preisträgerinnen und Preisträger

Die bisherige Preisträgerinnen und Preisträger:

2019 
Rudolf G. Wagner (externer Link)

2017
Aleida und Jan Assmann (externer Link)

2014
Hans Maier

2008
Jean-Luc Marion

2004
Michael Theunissen

2001
Robert Spaemann

1998
Jean Starobinski

1995
Jürgen Habermas

1992
Jeanne Hersch

1989
Paul Ricoeur

1986
Hans Georg Gadamer

1983
Emmanuel Levinas

Die Preisvergabe

Die Auswahlkommission für den Karl-Jaspers-Preis bilden die Leitung der Universität Heidelberg (Vorsitz), zwei Persönlichkeiten, die vom Gemeinderat der Stadt zu wählen sind, ein Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, eine vertretende Person der in Heidelberg ansässigen Max-Planck-Institute, die Leitung der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und der oder die Vorsitzende der Karl Jaspers-Stiftung Basel.

Kontakt

Der Preis wird vom Rektorat der Universität Heidelberg (externer Link) ausgeschrieben.