Projektbeschreibung

Wie erleben wir unseren Körper und unser Selbst in außergewöhnlichen Situationen? Warum können augenscheinlich ähnliche Veränderungen einmal als bereichernd und ein anderes Mal als belastend oder sogar krankhaft empfunden werden?

Das IDEE Projekt untersucht sogenannte (Dis-)Embodiment-Erfahrungen – Momente, in denen sich das gewohnte Körper- und Selbsterleben verändert. Solche Erfahrungen treten beispielsweise bei Meditation, Flow, intensiver Mediennutzung oder auch im Zusammenhang mit Depressionen, Angst- oder Essstörungen auf.

Wir bringen Perspektiven aus Psychosomatik, Linguistik, Philosophie und Neurowissenschaften zusammen, um diese Erfahrungen besser zu verstehen. Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen positiven und belastenden Formen veränderten Körpererlebens zu identifizieren und ein neues, integratives Verständnis dieser Phänomene zu entwickeln.

Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, psychische Gesundheit besser zu verstehen, Potenziale für Wohlbefinden und persönliche Entwicklung aufzuzeigen sowie zukünftige Mensch-Technik-Interaktionen verantwortungsvoll zu gestalten.