Edition des Reuchlin-Briefwechsels

Laufzeit: 1994 bis 2007

 

Aufgabe der von 1994 bis 2007 in Pforzheim eingerichteten Forschungsstelle war die kritische und kommentierte Edition des Briefwechsels Reuchlins. Der in Pforzheim geborene Johannes Reuchlin (1455–1522) zählt zu den Begründern der frühneuzeitlichen Gräzistik und Hebraistik. Als Jurist und Diplomat war er in einflußreichen politischen Positionen des Herzogtums Württemberg tätig. Sein mutiges Eintreten für die von Vernichtung bedrohte jüdische Literatur machte ihn zu einer Leitfigur des aufgeklärten Kampfes gegen jede Art von „Dunkelmännern“. Die Forschungsstelle wurde von der Akademie und der Stadt Pforzheim gemeinsam getragen.

 

Bibliographie:

Johannes Reuchlin, Briefwechsel, hrsg. von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Stuttgart-Bad Cannstatt, Verlag Frommann-Holzboog, 4 Bde.

  • Bd. 1: 1477–1505, unter Mitwirkung von Stefan Rhein bearb. von Matthias Dall’Asta und Gerald Dörner. 1999. LXV u. 505 S.
  • Bd. 2: 1506–1513, bearb. von Matthias Dall’Asta und Gerald Dörner. 2003 LXV u. 727 S.
  • Bd. 3: 1514–1517, bearb. von Matthias Dall’Asta und Gerald Dörner. 2007. LXXIII u. 595 S.
  • Bd. 4: 1518–1522, bearb. von Matthias Dall’Asta und Gerald Dörner. 2013. L u. 522 S.

 

Vorsitzender der Kommission:

Prof. Dr. Wilhelm Kühlmann

 

Forschungsstellenleiter:

Prof. Dr. Wilhelm Kühlmann

 

Mitarbeiter:
  • Dr. Gerald Dörner
  • Matthias Dall`Asta

 

 

Weitere Forschungsprojekte

Forschungsstellen

Weltkarte der tektonischen Spannungen World Stress Map (Karlsruhe)


Der Forschungsschwerpunkt des Projektes lag in der Interpretation und numerischer Simulation der Spannungsdaten im Hinblick auf Spannungsquellen sowie regionalen und lokalen Spannungsfeldern.

Forschungsstellen

Der Tempel als Kanon der religiösen Literatur Ägyptens


Hauptziel des Projektes war es, eine Definition dessen zu finden, was das Wesen eines ägyptischen Tempels in griechisch-römischer Zeit ausmacht. Hierzu wurden erstmals die grundsätzlichen Textgattungen, die in den späten Tempeln zu finden sind, über eine detaillierte Form-, Motiv-, Struktur- und Inhaltsanalyse herausgearbeitet.