Luther-Register

Die Schriften Martin Luthers, die in 70 Textbänden der „Weimarer Ausgabe“ gesammelt vorliegen, stellen das nach Umfang und Gewicht bedeutendste Werk eines deutschen Autors vor Goethe dar. Ihre nationale und internationale Wirkung reicht weit über die Kirchen- und Theologiegeschichte hinaus in die allgemeine Kultur- und Geistesgeschichte hinein. Kein Schriftsteller vor oder nach Luther hat einen vergleichbaren Einfluß auf die Entwicklung der deutschen Sprache ausgeübt. Sein Werk ist allerdings wegen seines Umfangs und seiner Vielfalt nur schwer zu überschauen. Die Register erschlossen die Fülle der vorliegenden Texte sowohl für Theologen als auch für Philologen, Philosophen, Historiker, Kunst-, Rechts-, Sozial-, Literatur- und Wissenschaftshistoriker aller Disziplinen, nicht zuletzt aber auch für Interessenten aus Kirche, Politik, Kultur und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens.

Nach dem Ortsregister (1986) und dem Personenregister (1987) sind 1990–1999 die fünf Bände des lateinischen Sachregisters erschienen. Das deutsche Sachregister, von dem zwei Bände (2001/2003) gedruckt vorliegen, wird ebenfalls fünf Bände umfassen.

 

Vorsitzender der Kommission:
Prof. Dr. Dr. h. c. Martin Heckel

Forschungsstellenleiter:
Prof. Dr. Ulrich Köpf

Mitarbeiter:
Astrid Breith
Dr. Beatrice Frank
Dr. Pamela Kalning
Ole Kazich
Tobias Mandel
Ingela Riechers
Christine Thumm