Aktuelles aus der Akademie

Eine Person ist von hinten dargestellt, wie sie mit Handschuhen in einem Labor arbeitet.

Junge Wissenschaft

Einfluss auf frühe Hirnentwicklung

Das erhöhte Risiko für Entwicklungsstörungen des Gehirns bei ungeborenen Kindern durch das Antiepileptikum Valproat ist bekannt. Eine Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, der Universität Tübingen sowie der Universität Heidelberg mit im Labor gezüchteten Gewebemodellen des menschlichen Gehirns liefert nun neue Erkenntnisse dazu, wie das Medikament die frühe Gehirnentwicklung beeinflusst – und eröffnet damit neue Ansätze für die Forschung zur Risikominimierung während der Schwangerschaft. Veröffentlichung in Molecular Psychiatry. (DOI: 10.1038/s41380-026-03585-5)

Sammlung von Skelettteilen von Neandertalern, die in der Goyet-Höhle in Belgien gefunden wurden; drei davon werden in dieser Studie untersucht.

Forschung

Späte Neandertaler Europas stammten aus einer einzigen Population

Eine neue Studie der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, der Universität Tübingen und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Landesakademie von Baden-Württemberg) verdeutlicht die enormen Umwälzungen in der genetischen Geschichte der Neandertaler.

Proträtfoto von Michael Welker, der in die Kamera lächelt.

Die Preise

Michael Welker erhält Lautenschläger-Preis

Der Theologe Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Welker erhält Lautenschläger-Preis für sein wissenschaftliches Lebenswerk.

Porträtfoto von Christiane Wiesenfeldt. Sie schaut den Betrachter frontal an und lächelt leicht. Sie trägt offene, schulterlange blonde Haare.

Die Akademie

Christiane Wiesenfeldt ist neues Akademiemitglied

Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften hat die Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt zum ordentlichen Mitglied gewählt.

Fotos der drei Landesforschungspreisträger: Links (Largus Angenen) ist ein älterer Mann mit Brille und kurzen Haaren, in der Mitte eine Frau mit kinnlangen, dunklen Haaren (Irena Kogan) und rechts ein jüngerer Mann mit kurzen, braunen Haaren (Robert Zeiser) zu sehen.

Die Preise

Landesforschungspreise 2026 nach Tübingen, Mannheim und Freiburg

Der mit insgesamt 200 000 Euro höchstdotierte Preis eines Landes für Forschung würdigt in diesem Jahr herausragende wissenschaftliche Leistungen in der Mikrobiotechnologie, der Migrationsforschung und in der Immunologie.

Porträtfoto von Klaus Blaum. Frontalansicht eines Mannes, der den Betrachter anlächelt. Er trägt keine Brille und hat kurze braune Haare.

Die Preise

Klaus Blaum erhält Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2026

Der Physiker Prof. Dr. Klaus Blaum erhält den Preis von der DFG für seine Arbeiten zu physikalischen Konstanten sowie Symmetrien der Natur, die auf Präzisionsmessungen mithilfe von Ionen in elektromagnetischen Fallen beruhen.