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ALMA ist ein interakademisches Projekt der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (HAdW), der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz (AdW Mainz). Unter der Leitung von Prof. Dr. Maria Selig (BAdW), Prof. Dr. Elton Prifti und Seniorprof. Dr. Dres. h.c. Wolfgang Schweickard (AdW Mainz) und Priv.-Doz. Dr. Sabine Tittel (HAdW) sind drei Arbeitsstellen in Heidelberg, München und Saarbrücken mit insgesamt sieben Beschäftigten eingerichtet. Bei dem Projekt wechseln sich die Arbeitsstellen mit der Federführung ab. Zu Beginn ist es die Heidelberger Akademie. Die Gesamtlaufzeit ist auf 22 Jahre ausgelegt.

Das Projekt zielt darauf ab, die Wechselwirkung zwischen Sprache und Wissen(schaft) im romanischen Kulturraum zu untersuchen, in dem vom 12. bis 15. Jahrhundert neue volkssprachliche Wissensnetze entstehen und die Vernakularsprachen (Altfranzösisch, Altitalienisch etc.) zu fachlich komplexen Wissenssprachen ausgebaut werden.
Das Projekt ALMA kombiniert Methoden der Linguistik, Textphilologie und Wissen(schaft)sgeschichte mit den Technologien der Digital Humanities und des Ontology Engineering. Es erarbeitet Handschrifteneditionen zu den exemplarischen Domänen 'Medizin' und 'Recht' und untersucht auf dieser empirischen Basis zentrale Konzepte und Begrifflichkeiten der einzelnen Wissensbereiche. Die historisch-philologischen Forschungsergebnisse werden für die Integration in das Semantic Web in Linked Open Data und in sprachunabhängige, historisierte Ontologien überführt, die nicht die moderne Welt abbilden, sondern der Spezifik mittelalterlicher Erklärungsmuster Rechnung tragen werden. Dies erweitert den potenziellen Nutzerkreis der Ontologien weit über den speziellen Bereich der Romanistik hinaus auf alle historisch arbeitenden Wissenschaften und spiegelt die wissensgeschichtliche Zielsetzung und interdisziplinäre Relevanz des Projekts.

«ALMA, realmente un proyecto con alma», Xavier Casassas Canals.

 

 

Copyright:
1. Gui de Chauliac, Grande Chirurgie, Handschrift Bibliothèque Universitaire Historique de Médecine – Université de Montpellier, H 184 [2. Dr. 15. Jh.], Folio 10vo. SCDI Montpellier – Service photographique.
2. Id., Folio 14vo.
3. „Fresko, Ambrogio Lorenzetti, Siena, Palazzo Pubblico, Allegoria ed effetti del buono e del cattivo governo“ [zwischen 1338 und 1340]. Public domain.
4. „Chirurgia magna Chirurgia magna Guidonis de Gauliaco... nunc demum suae primae integritati restituta à Laurentio Jouberto, S. 40“. Wellcome Collection, CC-BY-4.0.

 

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