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Konvivialität als religiöse Bildungsaufgabe in Geschichte und Gegenwart

WIN-Konferenz

25. und 26. März 2026

Wie kann das Zusammenleben in einer pluralen, migrationsgeprägten Gesellschaft gelingen? Im Mittelpunkt dieser Konferenz steht das Konzept der Konvivialität, die gelebte Praxis eines respektvollen und solidarischen Miteinanders, und seine Bedeutung als religiöse Bildungsaufgabe in Geschichte und Gegenwart. Aus Perspektiven der Migrationsforschung, Theologie, Philosophie sowie Bildungs- und Sozialwissenschaft wird diskutiert, wie Wege von Exklusion und bloßer Toleranz hin zu affirmativer Konvivenz eröffnet werden können und welche Rolle das christliche Liebesgebot sowie interreligiöse ethische Traditionen dabei spielen. Historische Analysen, systematische Reflexionen und empirische Studien zu aktuellen Migrationsdiskursen werden miteinander verbunden, um zu klären, wie Wertehaltungen und Praktiken der Konvivialität gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern. Ziel dieser Veranstaltung ist es, Impulse für ein solidarisches Zusammenleben in kulturell vielfältigen Gesellschaften zu entwickeln und Konvivialität als zentrale Bildungs- und Orientierungsressource neu zu profilieren.

Veranstalter: Prof. Dr. Katrin König (Paderborn), Dr. Christopher Nunn (Heidelberg)

Die Veranstaltung findet hybrid in der Akademie und via Zoom statt. Die Zugangsdaten für Zoom erhalten Sie per Mail an christopher.nunn@theologie.uni-heidelberg.de (Mail-Link).

 

Eine gedeckte Tafel aus der Vogelperspektive. Im Zentrum stehen Speisen aus verschiedenen kulturellen Küchen. Außen abgeschnitten und nur mit ihren Armen erkennbar sind die Essenden, die dabei sind, diverse Speisen auf ihre Teller zu holen.