Veröffentlichungen der Akademie
Die Publikationen werden größtenteils in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg (externer Link) bereitgestellt. Gemeinsames Motiv ist die freie und nachhaltige Bereitstellung von Dokumenten und Forschungsergebnissen. So können im sogenannten Open Access aktuelle Forschungsprojekte und deren Ergebnisse für eine breite Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden.
Mit der Heidelberger Akademischen Bibliothek möchte die Heidelberger Akademie der Wissenschaften ein Forum schaffen, auf dem die Mitglieder der Akademie sich auf eine neue Weise der interessierten Öffentlichkeit vorstellen können. [...] Jedes Mitglied soll, das ist der Gedanke, hier eine wissenschaftliche Visitenkarte abgeben. Und in der Summe der Beiträge soll der Kosmos der Wissenschaften so, wie er in der Heidelberger Akademie der Wissenschaften präsent ist, sichtbar werden, mit der ganzen Vielfalt von Themen, Fragestellungen, Methoden.
[Vorbemerkung der Herausgeber Peter Graf Kielmansegg und Bernhard Zimmermann]
Gut erkennbar am farbenfrohen Buchcover wird die Reihe seit 2020 herausgegeben. Seither sind mehr als 15 Bände erschienen und weitere sind in Planung.
Neuerscheinung
Stefan Pfänder
Improvisation im Gespräch. Kommunikative Herausforderungen multimodal meistern
Heidelberger Akademische Bibliothek
Stuttgart, Alfred Kröner Verlag, 2026
Kröner Verlag
Aktuelle Bände
- Albrecht Winnacker: Silizium ist nicht alles. Zur Materialproblematik der modernen Elektronik, 2025
- Michael Erler: Warum alte Texte lesen? Lesen als Mitarbeit am Text, 2025
- Ronald G. Asch: Ein republikanisches Experiment im 17. Jahrhundert. Commonwealth und Protektorat in England 1649-59/60, 2024
- Hans-Joachim Gehrke: Bürgerkriege und Epheben. Prinzipien und Praktiken bürgerlicher Sozialisation im antiken Griechenland, 2024
Eine vollständige Auflistung aller Bände finden Sie auf der Seite des Kröner Verlages.
Die Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften dokumentieren wissenschaftliche Vorträge, Studien und Forschungsergebnisse aus den beiden Klassen der Akademie. Als Publikationsreihe machen sie akademische Arbeit dauerhaft sichtbar und für die wissenschaftliche Öffentlichkeit zugänglich. Diese Publikationslinien werden seit den 1990er Jahren nicht mehr kontinuierlich weiterverfolgt. Vorträge uns Ähnliches können jedoch in den Jahrbüchern der Akademie nachgelesen werden.
Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Historische Klasse (aus den Jahren 1910-1995)
Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Klasse (aus den Jahren 1909-1995)
Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Klasse: Abteilung A, Mathematisch-physikalische Wissenschaften (aus den Jahren 1911-1924)
Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Klasse: Abteilung B, Biologische Wissenschaften (aus den Jahren 1911-1924)
Folgende Publikationen beschäftigen sich mit der traditionsreichen Geschichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Auswahl):
- Udo Wennemuth, Wissenschaftsorganisation und Wissenschaftsförderung in Baden. Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften 1909-1949 (Heidelberg 1994).
- Udo Wennemuth, Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften im Dritten Reich, in: Acta historica Leopoldina Nr. 22 (1995), S. 113-132.
- Volker Sellin (Hg.), Das Europa der Akademien (Heidelberg 2010).
- Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Hg.), Die im Dritten Reich entrechteten und vertriebenen Mitglieder der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Heidelberg 2009).
- Volker Sellin/Sebastian Zwies (Hg.), Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften im Spiegel ihrer Antrittsreden 1944-2008 (Heidelberg 2009), mit einem Verzeichnis der ordentlichen Mitglieder 1909-2008.
- Volker Sellin/Eike Wolgast/Sebastian Zwies (Hg.), Die Forschungsvorhaben der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Heidelberg 2009).
- Ditte Bandini/Ulrich Kronauer (Hg.), Früchte vom Baum des Wissens. Eine Festschrift der wissenschaftlichen Mitarbeiter (Heidelberg 2009).
- Herbert von Bose, Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften, in: Jörg Kreutz/Wilhelm Kreutz/Hermann Wiegand (Hg.), In omnibus veritas: 250 Jahre Kurpfälzische Akademie der Wissenschaften in Mannheim (1763-1806), Mannheim 2014, 221-231.
- Tonio Hölscher, Athene als Emblem der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Athene 1-2021, 6-9.
- Uta Hüttig/Hans-Georg Kräusslich (Hg.), Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften im Spiegel ihrer Antrittsreden 2009-2023 (Heidelberg 2024), mit einem Verzeichnis der ordentlichen Mitglieder 2009-2023.
- Matthias Ohm, Die Medaillen der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Athene 2-2024, Seite 35-37.
- Matthias Ohm, Academia in Nummis. Medaillen der Mannheimer und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften", in: Numismatisches Nachrichtenblatt Heft 11/2024, S. 413–420.
Acta Academiae Theodoro-Palatinae
Die hier verlinkte Seite bietet einen Überblick über die Kurpfälzische Akademie der Wissenschaften und ihre Überlieferung. Zu finden sind Hinweise auf zentrale Publikationen, historische Reihen und Mitglieder der Akademie, die ihre wissenschaftliche Arbeit im 18. Jahrhundert geprägt haben.
Das Zentralblatt Mathematik und ihre Grenzgebiete (zbMATH) ist eines der wichtigsten Organe für die Mathematik, dessen Gründung auf das Jahr 1931 zurückgeht. Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften ist seit 1965 eine von zwei, seit 1999 eine von drei Herausgeberinnen. Neben der Akademie zählt heute das FIZ-Karlsruhe (externer Link) als Teil der Leibniz-Gemeinschaft sowie die European Mathematical Society (externer Link) dazu. Bis vor Kurzem übernahm der Springer Verlag den Druck. Ursprünglich als Referatejournal gegründet worden, ist zbMATH heute der weltweit umfassendste und am längsten laufende Abstraktions- und Begutachtungsdienst in reiner und angewandter Mathematik.
Seine heutige Funktionalität geht weit über die eines Referatejournals hinaus. Mittlerweile ist es vollständig digital und bietet vielfältige Metainformationen zu den besprochenen Publikationen. 2019 ist es gelungen, die vollständige Finanzierung für zbMATH aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sicherzustellen, so dass zbMATH zukünftig in Open Access als zbMATH OPEN geführt wird.
Nähere Informationen zum zbMATH und seiner Geschichte finden Sie ➟ hier. (externer Link)
➟ zum Portal zbMATH OPEN (externer Link)