Europa Humanistica

Erarbeitet wurde ein bibliographisches, zugleich dokumentarisches Repertorium, das für den Zeitraum zwischen 1500 und ca. 1630 unter Einschluß späterer Nachdrucke (bis ins 19. Jahrhundert) den Gesamtbereich der literarischen Rezeptionsgeschichte der Antike und des Mittelalters erfaßt. In Anlehnung an die internationalen Rahmenvorgaben wurden unter den frühneuzeitlichen Herausgebern, Übersetzern und Kommentatoren alle Überlieferungsformen von Texten des Zeitraums vor 1500 berücksichtigt. Die dazugehörigen Paratexte wurden abgedruckt, mit Regesten und Sachkommentaren erläutert, jeweils auch in ihrer späteren Druckgeschichte registriert, außerdem jeweils durch biographische Porträts und den möglichst kompletten Nachweis der Forschungsliteratur eingeleitet.

Janus Gruter | UB Heidelberg, Graph. Slg. P 92

Das Vorhaben umfaßte den Arbeitsbereich Deutschland (Abteilung I: Die Kurpfalz und ihre Nebengebiete – Abteilung II: Baden, Vorderösterreich und Württemberg). Es war Teil des Verbundprojekts europäischer Forschungsstellen in Zusammenarbeit mit dem Pariser Centre Nationale de la Recherche Scientifique.

 

Veröffentlichungen:

 

Abteilung I, Bd. 1: Marquard Freher und Janus Gruter.

Abteilung I, Bd. 2: David Pareus, Johann Philipp Pareus und Daniel Pareus.

Abteilung I, Bd. 3: Jacobus Micyllus, Johannes Posthius, Johannes Opsopoeus und Abraham Scultetus.

Abteilung I, Bd. 4: Hieronymus Commelinus, Balthasar Copius, Lambertus Ludolphus Pithopoeus, Henricus Smetius, Simon Stenius and Friedrich Sylburg.

Abteilung I, Bd. 5: Wilhelm Xylander, Aemilius Portus, Dionysius Gothofredus et al. (in Vorbereitung)

 

 

Die Bände des europäischen Forschungsverbundes erscheinen im Verlag Brepols (Turnhout, Belgien)

 

Vorsitzender der Kommission, kommissarisch:

Prof. Dr. Bernhard Zimmermann

Forschungsstellenleiter:

Prof. Dr. Wilhelm Kühlmann

Mitarbeiter:

Dr. Volker Hartmann
Bianca Hufnagel M.A.